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Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Handwerksfamilie,

ich freue mich, dass ich auch im vergangenen Jahr das Handwerk in zahlreichen Gesprächen und Veranstaltungen repräsentieren durfte. Meine Positionen waren sicher nicht immer leichtverträglich und freundlich. Doch es geht nun mal um unseren Standort, den das Handwerk maßgeblich mitgestaltet.

Anstrengende Monate, wenn nicht Jahre liegen hinter uns. Jahre ohne Wachstum, Jahre ohne Entlastung und Jahre ohne Wertschätzung für den Mittelstand. In der derzeitigen Debatten- und Medienlandschaft ist es schwierig, den Überblick zu behalten. Wir ringen in Deutschland um Reformen. Denn auch als Privatunternehmer gehen die Belastungen und die Widersprüche in unseren Sozialsystemen nicht an uns vorbei.

Die demografische Herausforderung wächst weiter: Bis 2036 fehlen Deutschland 4,3 Millionen Arbeitskräfte. Die geburtenstarken Babyboomer-Jahrgänge gehen in Rente, es rücken zu wenige Junge nach. Der Wettbewerb um die Fachkräfte von morgen zieht sich durch alle Wirtschaftsbereiche und Institutionen.

Das zeigt sich vor allem im Handwerk. Es gibt 250.000 offene Stellen, 125.000 Betriebsnachfolgen stehen in den nächsten fünf Jahren an, 20.000 Ausbildungsplätze bleiben jährlich unbesetzt. Hier dürfen wir uns von den Zahlen nicht entmutigen lassen. Vielleicht arbeitet die voranschreitende Technologisierung für uns.

Mehr lesen Sie in unserem Jahresbericht, den Sie hier herunterladen können:

Alexander Repp, Präsident

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